Plant Historian 5 EM
Energiecontrolling und Energiemonitoring nach ISO 50001
Plant Historian 5 EM - Energiemanagement
Energiemanagement-Software: Energiemonitoring und Energiecontrolling nach ISO 50001
Die MES-Lösung Plant Historian 5 EM - Energiemanagement - ermöglicht das Energiemonitoring und Energiecontrolling als Grundlagen für ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001.
Das MES-Software-Modul Plant Historian EM - Energiemanagement - ist vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) als förderfähige Energiemanagementsoftware eingestuft.
Ziel der Erfassung von Verbrauchsdaten ist das Erkennen und zeitnahe Korrigieren von übermäßigen Verbräuchen. Mehrverbräuche werden aufgedeckt und Ansatzpunkte für eine detaillierte Analyse und anschließende Einsparmaßnahmen identifizierbar - Optimierungshebel können so nachhaltig angesetzt und Energiekosten gesenkt werden.
transparent - energieeffizient - nachhaltig
Benefits
- Transparenz von Energiedaten
- Automatisiertes Reporting von Energiedaten
- Senkung von Energiekosten
- Nachhaltig wirtschaften (Verbesserung der Energieeffizienz, Reduzierung von CO2-Emissionen...)
- Image-Gewinn (Verbesserung der Außendarstellung des Unternehmens...)
Core-Features
- Verbrauchsauswertung (Ausgabe von Summen, Mittelwerten etc.,
Ausgabe und Bildung von Kennzahlen, freie Konfigurierung von KPIs...) - Energiecontrolling durch Kennzahlen und Auswertung
- Verwendung von Berechnungsparametern für variable Auswertung
- Emissions-Monitoring (Ausgabe einer CO2-Bilanzierung...)
- Effizienzbewertung anhand von Einflussgrößen
- Flexible, speicherbare Auswertungsmöglichkeiten
- Integration vorhandener Datenquellen
- Speicherung manuell ablesbarer Hand- und Verbrauchswerte
- Berichterstattung
- Auswertung von Störungen und Stillständen
- Auswertung von Kostenstellen
- Zuweisung von Zählern zu Kostenstellen
- Visuelle Darstellungsmöglichkeiten
- Validierung und Alarmierung von Bilanzkreisen
- Online-Validierung der Messwerte und Alarmierung bei Über- oder Unterschreitung
- Wartung und Support
Technologien
- Webfähigkeit
- Anbindung über standardisierte Schnittstellen:
M-Bus to TCP/IP - Modbus-Anbindung (beispielsweise über RS485)
Modbus to TCP/IP - 4-20 mA bzw. 0-20 V to TCP/IP (OPC, Modbus etc.)
- Standardisierte OPC-Kopplung zur PLS/SPS-Welt:
- Siemens: SIMATIC PCS 7, S7, WinCC, Teleperm M
- Emerson: Delta V
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Honeywell: Expersion, FSC102, PHD
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ABB: Freelance, 800xA, Advant Master, Symphony Maestro UX,Contronic P, Contronic E, Operate IT
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Foxboro: I/A Series
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Zentrale, unternehmensweite Lösung
-
Skalierbares System: Hinzufügen neuer PLS/SPS-Serververbindungen
FAQ - Häufig gestellte Fragen
Grundlagen & Einordnung
Energiemonitoring bezeichnet die kontinuierliche Erfassung und Darstellung von Energieverbrauchsdaten, während Energiecontrolling auf dieser Datenbasis Kennzahlen bildet, Abweichungen bewertet und so die Grundlage für gezielte Einsparmaßnahmen liefert. Beide Bausteine bilden zusammen die Basis für ein systematisches Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001.
Energiemonitoring liefert die Transparenz über Verbräuche und Kennzahlen, während ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 zusätzlich Prozesse, Verantwortlichkeiten und kontinuierliche Verbesserungsmaßnahmen im Unternehmen verankert
Prozessdatenarchivierung erfasst kontinuierliche physikalische Prozessgrößen wie Temperatur oder Druck, während sich Energiemanagement gezielt auf Verbrauchsdaten, Kostenstellen und Emissionskennzahlen konzentriert. Beide Module können dieselbe Anlagenanbindung nutzen, werten die Daten aber für unterschiedliche Zwecke aus.
Standards & Förderfähigkeit
DIN EN ISO 50001 ist die internationale Norm für Energiemanagementsysteme, die Unternehmen zu einer systematischen Erfassung, Bewertung und kontinuierlichen Verbesserung ihres Energieverbrauchs verpflichtet. Eine Software, die Energiemonitoring und -controlling als Grundlage dafür bereitstellt, deckt damit einen zentralen technischen Baustein der Normanforderungen ab.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat Plant Historian EM als förderfähige Energiemanagementsoftware eingestuft, was bedeutet, dass die Anschaffung im Rahmen bestimmter Förderprogramme grundsätzlich bezuschusst werden kann. Die konkreten Voraussetzungen, Fördersätze und Antragsmodalitäten legt ausschließlich das BAFA fest und sollten vor einer Investitionsentscheidung direkt dort oder bei einem Fördermittelberater geprüft werden.
Funktionsumfang & Leistungsmerkmale
Plant Historian 5 EM bietet Verbrauchsauswertungen mit frei konfigurierbaren KPIs, etwa Summen- und Mittelwertbildung, sowie flexible, speicherbare Analyseoptionen für individuelle Berichte. Zusätzlich lassen sich Berechnungsparameter für variable Auswertungen sowie manuell abgelesene Verbrauchswerte einbinden.
Emissions-Monitoring bezeichnet die Ausgabe einer CO2-Bilanzierung auf Basis der erfassten Energieverbrauchsdaten, sodass Unternehmen ihren CO2-Ausstoß nachvollziehbar dokumentieren können. Das ist sowohl für interne Nachhaltigkeitsziele als auch für externe Nachweispflichten relevant.
Zähler lassen sich gezielt einzelnen Kostenstellen zuordnen, sodass Energieverbrauch und -kosten nicht nur unternehmensweit, sondern differenziert nach Abteilungen, Anlagenteilen oder Prozessschritten ausgewertet werden können. Das ermöglicht eine gezieltere Identifikation von Einsparpotenzialen als eine reine Gesamtverbrauchsbetrachtung.
Messwerte werden online validiert und bei Über- oder Unterschreitung definierter Grenzwerte automatisch alarmiert, sodass Abweichungen in Bilanzkreisen frühzeitig erkannt werden. Das verhindert, dass fehlerhafte Messdaten unbemerkt in die Verbrauchsauswertung einfließen.
Technische Integration & Kompatibilität
Die Anbindung erfolgt standardisiert über M-Bus to TCP/IP, Modbus-Verbindungen (z.B. über RS485) sowie über 4-20mA- oder 0-20V-Signale zu TCP/IP, wahlweise per OPC oder Modbus. Damit lassen sich sowohl klassische Energiezähler als auch analoge Messstellen zentral einbinden.
Über standardisierte OPC-Kopplung lässt sich Plant Historian 5 EM an gängige Prozessleitsysteme anbinden, darunter Siemens Simatic PCS7 und S7, Emerson DeltaV, Honeywell Experion und PHD, ABB Freelance und 800xA sowie Foxboro I/A Series. Dadurch lassen sich auch heterogene Leitsystemlandschaften zentral für das Energiemanagement auswerten.
Einführung & Implementierung
Ja, die Integration vorhandener Datenquellen ist als Kernfunktion vorgesehen, sodass bestehende Zähler und Messstellen nicht ersetzt, sondern in die zentrale Auswertung eingebunden werden. Das reduziert den Investitionsaufwand gegenüber einer vollständigen Neuausstattung der Messinfrastruktur.
Ja, als zentrale, unternehmensweite Lösung lassen sich zusätzliche PLS/SPS-Serververbindungen nachträglich hinzufügen, ohne die bestehende Struktur neu aufsetzen zu müssen. Das eignet sich damit auch für einen schrittweisen Rollout über mehrere Standorte hinweg.
Nutzen & Wirkung
Durch die Erkennung von Mehrverbräuchen und die zeitnahe Einleitung korrigierender Maßnahmen lassen sich Energiekosten nachhaltig senken, da Optimierungspotenziale gezielt identifiziert statt nur vermutet werden. Automatisiertes Reporting reduziert zusätzlich den manuellen Aufwand für die Kostenkontrolle.
Durch Emissions-Monitoring und Effizienzbewertung auf Basis von Einflussgrößen lassen sich CO2-Emissionen nachvollziehbar dokumentieren und gezielt reduzieren, statt nur pauschal zu schätzen. Das unterstützt sowohl unternehmensinterne Nachhaltigkeitsziele als auch externe Berichtspflichten.
Ein nach ISO 50001 ausgerichtetes Energiemanagement verbessert die Außendarstellung des Unternehmens gegenüber Kunden, Lieferanten und Investoren, die zunehmend Nachweise zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit einfordern. Das kann bei Ausschreibungen oder Lieferantenaudits einen zunehmend relevanten Wettbewerbsfaktor darstellen.
Branchenspezifische Anwendungsfälle
Besonders relevant ist Energiemonitoring und -controlling für energieintensive Industriebetriebe, deren Energiekosten einen spürbaren Anteil an den Gesamtkosten ausmachen und die regulatorische Anforderungen wie ISO 50001 erfüllen müssen.
Kosten
Die Kosten richten sich vor allem nach der Anzahl der anzubindenden Zähler und Messstellen, der Anzahl der PLS/SPS-Serververbindungen sowie dem Integrationsaufwand in bestehende Datenquellen. Eine pauschale Preisangabe ist daher wenig aussagekräftig; für eine belastbare Einschätzung empfiehlt sich ein unverbindliches Gespräch mit unserem Vertrieb.