Glossar: A

4-20mA

Für die Anbindung von elektrischen Analog-Signalen setzen wir spezielle Hardware ein, die direkt mit den elektrischen Signalen verdrahtet werden. Die Hardware wandelt die Signale um und stellt diese per TCP/IP über Ethernet bereit. Die Hardware ist parametrierbar, sodass die Umrechnung der elektrischen Signale in reale Werte bereits in der Hardware stattfindet.

AAMS

AAMS ist ein zentrales Raumluftüberwachungssystem zur Dauerüberwachung und Analyse der Raumluft auf mehrere Gefahrenstoffe hin.

Ablaufsteuerung

Eine Ablaufsteuerung (englisch: sequential control) oder auch Schrittkette (SFC - Sequential Function Chart) ist eine Steuerung, die schrittweise abläuft. Dieser Ablauf erfolgt zwangsläufig, wobei das Weiterschalten von Schritt A zu Schritt B durch Weiterschaltbedingungen (Transitionen) erfolgt.

Alarmmanagement

Alarmmanagement bezeichnet das systematische Management von Alarmen in einem Prozessleitsystem, um die Gebrauchstauglichkeit für die Anlagenfahrer sicherzustellen.

Alarmrationalisierung

Die Alarmrationalisierung beschreibt den Abgleich von Alarmen mit dem jeweiligen Alarmkonzept, sowie die Bestimmung und Dokumentation der Alarmgründe. Die Rationalisierung von Alarmen umfasst des Weiteren die Konfiguration von Alarmparametern.

Ein wichtiger Bestandteil ist die Erfassung von möglichen Konsequenzen und Korrekturmaßnahmen von auftretenden Alarmen und deren Priorisierung. Die Priorisierung von Alarmen basiert in der Regel auf den Auswirkungen bei Nichtbeachtung von Alarmen (Schäden für Mensch, Umwelt und Maschine) und der verbleibenden Reaktionszeit des Operators in einer Alarmsituation.

Um den Operator bestmöglich zu unterstützen werden Verfahrensanweisungen und Handlungsempfehlungen erstellt.

Anlagensicherheit

Bei der Anlagensicherheit geht es darum, schädliche Einwirkung insbesondere verfahrenstechnischer Anlagen auf den Menschen, die Umwelt und Sachwerte zu vermeiden. Gleichzeitig trägt sie dazu bei, Produktionsziele in Güte, Zeit und Menge zu erreichen. Die Anlagensicherheit stützt sich auf das Verfahrenskonzept sowie begleitende technische und organisatorische Maßnahmen.

Anlagenverfügbarkeit

Anlagenverfügbarkeit: Kennzahl, die den Grad der Nutzungsfähigkeit einer Anlage beschreibt. Die Anlagenverfügbarkeit wird als Quotient der verfügbaren Zeit zur Basiszeit ermittelt und im Instandhaltungssystem als Teil der Rückmeldung erfaßt.

(Quelle: Uni Heidelberg).

Anwendungsentwicklung

Anwendungsentwicklung ist eine deutschsprachige Übersetzung des engl. Begriffs software engineering und beschäftigt sich mit der Herstellung oder Entwicklung von Software, der Organisation und Modellierung der zugehörigen Datenstrukturen und dem Betrieb von Softwaresystemen.

Anwendungssysteme

Anwendungssysteme sollen die Benutzer beim Durchführen der Geschäftsprozesse und betrieblichen Funktionen effektiv unterstützen.

Applikation

Applikationen sind Programme, die genutzt werden, um eine nützliche oder gewünschte nicht systemtechnische Funktionalität zu bearbeiten oder zu unterstützen.

Audit

Beurteilung im Hinblick auf Angemessenheit und Wirksamkeit der Betrachtungseinheit, festgelegte Ziele zu erreichen, durch Personal, das nicht für die Betrachtungseinheit verantwortlich ist.

Auftragsdaten

Auftragsbezogene Daten gehören zu den Systemlastdaten und verändern sich mit dem täglichen Betrieb. Sie umfassen unter anderem Start- und Endtermine von Arbeitsgängen, differenzierte Zeitkomponenten - z. B. Liege-, Transport- Bearbeitungs-, Kontroll- sowie Unterbrechungszeiten -, Bearbeitungszustände, Stückzahlen jeglicher Art, Personal- und Materialeinsatz sowie Fremdleistungen.

Ausfallsicherheit

Die Ausfallsicherheit ist ein Merkmal von technischen Systemen, das den ausfall- und störungsfreien Dauerbetrieb charakterisiert. Zur Erhöhung der Ausfallsicherheit gibt es verschiedene Techniken und Verfahren, mit denen Systeme und Übertragungsstrecken redundant ausgeführt, Versorgungsspannungen gesichert und Daten dupliziert werden. Ein technisches System gilt als ausfallsicher, wenn die einzelnen Baugruppen mehrfach installiert sind und eine automatische Umschaltung vorgesehen ist.

Glossar: B

BAFA

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn bei Frankfurt am Main ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi); es übt auch Aufgaben für andere Bundesministerien aus.

(Quelle: Wikipedia)

BAPI

Das Business Application Programming Interface (BAPI) ist ein Schnittstellenset für objektorientierte Programmierungsmethoden, mit deren Hilfe die Software von Drittanbietern in das R/3-System von SAP intergriert werden kann. BAPIS sind im R/3-System als RFC-Module implementiert.

(Quelle: TechTarget)

Die Integration auf betriebswirtschaftlicher und nicht auf technischer Ebene führt zu einer größeren Stabilität der Kopplung und eine Unabhöhgigkeit von der eingesetzten Kommunikationstechnologie.

(Quelle: Wikipedia)

BDE (Betriebsdatenerfassung)

BDE (Betriebsdatenerfassung) ist ein Sammelbegriff für die Erfassung von Istdaten über Zustände und Prozesse in Betrieben.Diese Daten können in Plant Information Management Systeme, Manufacturing Execution Systems (MES) bzw. SCADA-Systeme eingebunden sein.

Siehe auch hierzu Plant Hisotrian MDE/BDE - Erfassung von Maschinen- und Betriebsadaten.

(Quelle: Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik)

Big Data

Big Data sind wachsende Datenmengen, die u.a. aus Bereichen wie Internet und Mobilfunk, Finanzindustrie, Energiewirtschaft, Gesundheitswesen und Verkehr und aus Quellen wie intelligenten Agenten, sozialen Medien, Kredit- und Kundenkarten, Smart-Metering-Systemen, Assistenzgeräten, Überwachungskameras sowie Flug- und Fahrzeugen stammen und die mit speziellen IT-Lösungen bewältigt und verarbeitet werden können.

(Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon)

BizTalk

Microsoft BizTalk Server, oft einfach nur als „BizTalk“ bezeichnet, ist ein Enterprise Service Bus. Die Kommunikation zwischen Systemen in großen Unternehmen wird erleichtert, eine Automatisierung von Geschäftsprozessen ermöglicht. Das Microsoft-Produkt bietet Enterprise Application Integration (EAI), Business Process Automation, Business-to-business Communication, Message broker, und Business Activity Monitoring.

Die Entwicklung für BizTalk erfolgt mit Microsoft Visual Studio. Ein Entwickler kann „Transformations Maps“ erzeugen, die einzelne Nachrichtentypen in andere verwandelt. Beispielsweise kann eine XML Datei in ein SAP-IDocs-Format übersetzt werden.

(Quelle: Wikipedia)

Glossar: C

CAD

Computer Aided Design (CAD) bedeutet des Konstruieren von Produkten mit computerunterstützer Grafikerstellung. Der Vorteil liegt in der Kosten- und Zeitersparnis durch Automatisierung der Konstruktion und Zugriff auf genormte und bereits vorhandene Texte sowie in der Erleichterung von Konstruktionsänderungen.

(Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon)

CAE

Computer Aided Engineering (CAE) ist die rechnerunterstützte Lösung technischer und wissenschaftlicher Probleme vor und während des ingenieurmäßigen Entwicklungs- und Konstruktionsprozesse.

(Quelle: IT Wissen Lexikon)

CFC

CFC (Continuous Function Chart) ist eine graphische Programmiersprache für speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) , in der Funktionsblöcke miteinander verschaltet werden, anstatt eine Abfolge von textuellen Befehlen einzugeben wie bei klassischen Programmiersprachen.

Contronic P

Contronic P ist ein Alt-Leitsystem der Firma Hartmann & Braun (heute ABB).

Cyber Physical Systems

Verbund informatischer, softwaretechnischer Komponenten mit mechanischen und elektronischen Teilen, die über eine Dateninfrastruktur, wie z.B. das Internet, kommunizieren.

(Quelle: Wikipedia)

Cyber-Physical Systems spielen in immer mehr Bereichen wie Automotive, Luftfahrt, Transport, Energie, Produktion, Gesundheit, Infrastruktur oder auch Unterhaltung eine wichtige Rolle.

(Quelle: Fraunhofer)

Glossar: D

DIN EN ISO 50001

Bei DIN EN ISO 50001 handelt es sich um eine Energiemanagementnorm, die ab einem Stromverbrauch von zehn Gigawattstunden verpflichtend ist. Die Energiemanagementnorm DIN EN ISO 50001 beschreibt, welchen Anforderungen das Managementsystem eines Unternehmens genügen muss, um diesem Regelwerk bei der Umsetzung des Energiemanagements zu entsprechen. Es kann sowohl informativ für die Umsetzung innerhalb eines Unternehmens als auch zum Nachweis zur Erfüllung der Anforderungen dieses Regelwerks gegenüber Dritten dienen (siehe Eintrag Energiemanagement).

DIN EN 16247-1

Die DIN EN 16247-1 legt Anforderungen, Methoden und Ergebnisse für ein Energieaudit fest. Im eigentlichen Sinne stellt die Norm den Ablauf einer qualifizierten Energieanalyse dar. Ein Energieaudit beinhaltet in der Regel eine Analyse Ihres Energieverbrauches sowie eine Potenzialanalys.

(Quelle: TÜV Rheinland)

Druckerschnittstelle

Druckerschnittstellen werden über einen COM-Server angebunden. Der COM-Server hat 2 Schnittstellen. Zum einen eine RS232 Schnittstelle und zum anderen eine Ethernet-Schnittstelle.

Glossar: E

EEMUA 191

Das in EEMUA 191 beschriebene Konzept der Alarmanalyse und -reduzierung erlaubt es bei vielen Anlagen, die Qualität des Alarmsystems mit wenig Aufwand erheblich zu verbessern. Um aber das Problem der Alarmflut bei Prozessstörungen in den Griff zu bekommen, sind weitere (und häufig komplexe) Maßnahmen erforderlich. So müssen kausale Beziehungen zwischen Alarmen analysiert und Alarme vom aktuellen Zustand der Anlage abhängig gemacht werde.

(Quelle: Wikipedia)

Embedded System

Ein in einen technischen Kontext eingebundener Rechner, der meist spezielle Anforderungen an Größe, Kosten und Energieverbrauch erfüllen muss. Eingebettete Systeme sind in vielen Dingen des täglichen Lebens (PKW, Haushaltsgeräte, Telefone, MP3-Player usw) integriert und verrichten dort unbemerkt wichtige steuer-, regel- und informationsverarbeitende Aufgaben. Aus dem heutigen Lebens sind sie nicht mehr wegzudenken.

(Quelle: Anwendungzentrum ESI)

Energiedienstleistungsgesetz (EDLG)

Spätestens bis zum 5. Dezember 2015 müssen alle Nicht-KMUs Energieaudits nach EN 16247-1 durchführen oder ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach ISO 50001 implementiert haben.

Ziel der EU-Energieeffizienzrichtlinie ist es, die Energieeffizienz innerhalb der EU bis zum Jahr 2020 um 20% zu steigern. Dazu werden von den Mitgliedsstaaten verschiedene Maßnahmen gefordert.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat daraufhin einen ersten Diskussionsentwurf zur Änderung des EDL-G (Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen) erstellt.

Elektronisches Schichtbuch

Das elektronische Schichtbuch ist ein zentrales System zur Erfassung und Dokumentation von Schichtereignissen. Anweisungen, Schichtinformationen und -ereignisse werden unternehmensweit einheitlich aufgezeichnet und archiviert. Auch kundenspezifische Checklisten und Formulare lassen sich im Schichtbuch integrieren. Die Daten werden gesetzeskonform und lückenlos innerhalb der gesamten Produktionskette erfasst.

Energiecontrolling

Ziel des Energiecontrollings ist es, durch kontinuierliche Beobachtung geeigneter Größen den Energieverbrauch zu begrenzen.

Energiemanagement

Das Energiemanagement umfasst die Planung und den Betrieb von energietechnischen Erzeugungs- und Verbrauchseinheiten. Ziele sind sowohl die Ressourcenschonung als auch Klimaschutz und Kostensenkungen, bei Sicherstellung des Energiebedarfs der Nutzer.

Energiemonitoring

Das Energiemonitoring beschreibt die Erfassung, Kontrolle und Steuerung von Energieverbräuchen und -kosten. Der Schwerpunkt liegt hierbei bei der Erfassung von Daten. Das Energiecontrolling fokussiert die Auswertung von Daten.

ERP

ERP (Enterprise Resource Planning) sind bereichsübergreifende Softwarelösungen, die die betriebswirtschaftlichen Prozesse, z.B. in Produktion, Vertrieb, Logistik, Finanzen und Personal, steuern und auswerten.

EMAS

EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern.

Ethernet TCP/IP

TCP/IP ist ein Netzwerkprotokoll, die Basis für eine Kommunikation in einem Netzwerk (z.B. dem Internet). TCP/IP steht für Transmission Control Protocol/Internet Protocol. Ethernet umfasst u.a. Festlegungen für Kabeltypen und Stecker.
(Quelle: Siemens)

Glossar: F

Förderfähige Energiemanagementsoftware

Im Zuge der Richtlinie für die Förderung von Energiemanagementsystemen vom 22. Juli 2013 führt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine Liste mit förderfähiger Energiemanagementsoftware, die die Auflagen des BAFA erfüllen. Mit der förderfähigen Energiemanagementsoftware Plant Historian EM ist auch die iMes Solutions GmbH auf dieser Liste vertreten. Die vollständige Liste finden Sie hier: Liste förderfähiger Energiemanagementsoftware

Glossar: G

Gateway

Ein Gateway (deutsch: „Protokollumsetzer“) ist die Verbindungsstelle zwischen Netzwerken, die auf völlig unterschiedlichen Protokollen/Datenformaten basieren. Vom Gateway wird eine Übersetzung durchgeführt, die es den Netzwerken erlaubt, miteinander zu kommunizieren.

Gesamtanlageneffektivität (OEE / GAE)

Der Begriff Gesamtanlageneffektivität (GAE) oder englisch Overall Equipment Effectiveness (OEE) bezeichnet eine vom Japan Institute of Plant Maintenance erstellte Kennzahl. Sie ist eines der Ergebnisse im Zuge der jahrzehntelangen Entwicklung des TPM-Konzeptes (TPM: Total Productive Maintenance). Die Gesamtanlageneffektivität ist ein Maß für die Wertschöpfung einer Anlage. Mit ihr können auf einen Blick sowohl die Produktivität einer Anlage, als auch deren Verluste dargestellt werden.

(Quelle: Wikipedia)

Glossar: I

Integriertes Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung (IEKP)

Mit dem Integrierten Energie- und Klimaprogramm (IEKP) hat die Bundesregierung wichtige Weichen für eine hochmoderne, sichere und klimaverträgliche Energieversorgung in Deutschland gestellt. Zugleich hat sie die Maßnahmen für einen ehrgeizigen, intelligenten und effizienten Klimaschutz festgelegt.

(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi))

Industrie 4.0

Industrie 4.0 steht für die Neuorganisation und vernetzte Steuerung von Wertschöpfungsnetzwerken im Zeitalter der vierten industriellen Revolution. Konkret geht es um die ganzheitliche Orientierung an individuellen Kundenwünschen, die Nutzung von Echtzeitdaten und die Einbeziehung der Umweltbilanz in den Produktionsprozess. Als Grundlage dient dafür die Echtzeit-Auswertung zahlreicher, bisher unverknüpfter Daten („Big Data“), die aus der Vernetzung aller an der Wertschöpfung beteiligten Instanzen entstehen. Zudem erfordert die Weiterentwicklung in Richtung Industrie 4.0 ein umfassendes IT-Sicherheitskonzept.
(Definition Plattform Industrie 4.0)

Interface

Als Interface werden Schnittstellen bezeichnet, über die ein definiertes Kommunikationsprotokoll abläuft. Durch ein Interface wird der Datenaustausch zwischen verschiedenen Geräten und Softwareprogrammen ermöglicht.

iScan

iScan ist ein zentrales System zur Erfassung und Verwaltung von Produktions- und Lagerdaten mit Barcode-Scannern. iScanzeichnet sich durch seine einfache Bedienung, hohe Transparenz, Chargennachvollziehbarkeit und direkte ERP-Anbindung aus.

IEC 61131-3

IEC 61131-3: Die EN 61131-3 (auch IEC 1131 bzw. 61131) ist die einzig weltweit gültige Norm für Programmiersprachen von speicherprogrammierbaren Steuerungen. Sie löste am 1. August 1994 die DIN 19239 ab (Quelle: Wikipedia).

ISA 18.2

Eine der führenden Institutionen, die sich mit dem Thema Alarme, Alarmmanagement und Alarmmanagementsystemen beschäftigt, ist die ISA (International Society of Automation) mit Sitz in den USA. Die global agierende Organisation trägt einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung international gültiger Automatisierungsstandards.

ISA18 „Instrument Signals and Alarms" ist einer von 40 Hauptausschüssen, der aktuell von der ISA verwaltet werden.
Der Ausschuss befasst sich seit 2003 speziell mit der Entwicklung von Standards, Technical Reports sowie Richtlinien für Alarmsysteme einschließlich Alarmmelder und Prozessleitsystemen.
Der Standard ANSI/ISA-18.2-2009 beinhaltet das Management von Alarmsystemen speziell in der Prozessindustrie und entwickelt Anforderungen und Empfehlungen bezüglich deren Lebenszyklus. Er baut auf der Vorarbeit der ASM (Abnormal Situation Management Consortium), EEMUA und der Namur (Interessensgemeinschaft Automatisierungstechnik der Prozessindustrie) au.

(Quelle: CHEManager/Fachartikel Spiratec Ag).

ISO 50001

IS0 50001: siehe DIN EN ISO 50001 im Glossar.

ISO 27001

ISO 27001: Die ISO 27001 ist die international führende Norm für Informationssicherheits-Managementsysteme. Sie gilt für privatwirtschaftliche und öffentliche Unternehmen sowie gemeinnützige Organisationen und definiert die Forderungen für die Einführung, Umsetzung, Überwachung und Verbesserung eines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS).
(Quelle: TÜV SÜD)

Glossar: K

KMU

KMU (kleine und mittlere Unternehmen): Ein KMU ist im Prinzip jedes Unternehmen, das eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt und die EU-Kriterien erfüllt. Wichtig ist seit 1. Januar 2005 nur, dass diese Unternehmen weniger als 250 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. Euro bzw. eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. Euro haben. Dann gelten sie als mittlere Unternehmen.

Daneben gibt es noch die kleinen Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten und einem Jahresumsatz bzw. einer Jahresbilanz von höchstens 10 Mio. Euro sowie die Kleinstunternehmen. Darunter fallen entweder Einzelkämpfer oder Firmen mit weniger als zehn Mitarbeitern und einen Jahresumsatz bzw. einer Jahresbilanz von höchstens 2 Mio. Euro (Definition: Mittelstandswiki).

KPI

Der KPI (Key Performance Indicator) definiert die Zusammenfassung von quantitativen, d.h. in Zah­len ausdrückbaren Informationen für den innerbetrieblichen (betriebsindividuelle Kennzahlen) und zwischenbetrieblichen (Branchen-Kennzahlen) Vergleich (Definition: Gabler Wirtschaftslexikon)

KVP

KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) ist eine Denkweise, die mit stetigen Verbesserungen in kleinen Schritten die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken will. KVP bezieht sich auf die Produkt-, die Prozess- und die Servicequalität (Quelle Wikipedia).

Glossar: L

Leittechnik

Die Leittechnik fasst die Datenströme der untergeordneten Ebenen, dem Feld oder einzelner Zellen, wie zum Beispiel Signale der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik zusammen, um dadurch den gesamten Fertigungsprozess zu steuern und zu überwachen.

Die Leittechnik findet in Form eines Leitsystems ihren Platz im Leitstand eines Betriebes. In der Automatisierungspyramide gehört das Leitsystem zur Leitebene. Der Begriff Leittechnik wird aber weiter gefasst und umfasst auch die Steuerungs- und Betriebsleitebene, zum Teil auch die Feldebene (Quelle: Wikipedia)

Glossar: M

MDE - Maschinendatenerfassung

Die Maschinendatenerfassung (MDE), beschreibt die Schnittstelle zwischen Maschinen der Produktionstechnik und der Informationsverarbeitung. 

Die erfassten Daten können direkt als Parameter in die Maschinenregelung einfließen und auch als eine Datenquelle der Betriebsdatenerfassung  für weitergehende Zwecke verwendet werden, z.B. zur statistischen Prozessregelung (SPC), zur Planung und Steuerung von Produktionsaufträgen oder zur Berechnung der Gesamtanlageneffektivität (OEE)  (Quelle: inforapid).

Management of Change

Unter Veränderungsmanagement (englisch change management) lassen sich alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten zusammenfassen, die eine umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weitreichende Veränderung – zur Umsetzung neuer Strategien, Strukturen, Systeme, Prozesse oder Verhaltensweisen – in einer Organisation bewirken sollen. (Quelle: Wikipedia)

MES – Manufacturing Execution System

Ein Manufacturing Execution System (MES) ist ein Fertigungsmanagementsystem oder Informationssystem, dessen Ziele zuerst darin bestehen die Produktionsprozesse zu optimieren, indem die Daten aus der Produktion in Echtzeit erfasst und für weitere Verwendung übermittelt werden. MES wird auch als Betriebsdatenerfassung oder Produktionsfeinplanung bezeichnet. Diese gesammelten Daten sind nicht nur für die gesamte Auftragsabwicklung relevant, sondern auch sie unterstützen das Unternehmen bei der Entscheidung bzw. Umsetzung von strategischen und operativen Zielen. Weitere Gründe für den Einsatz von MES sind die Steigerung der Prozess- und Produktqualität, die Erhöhung der Auslastung der Ressourcen sowie die Einhaltung der Liefertermine (Quelle: Uni Siegen).

Ein MES kann beispielsweise im Produktionsunternehmen, für komplexe Herstellungsprozesse oder Materialflüsse, Massen- und Serienfertigung, kundenspezifische Produkte sowie Produkte mit vielen Varianten angewendet werden. Dabei werden die Aufgaben wie z.B. die Produktions- und Bedarfsplanung, Lagerverwaltung, Fertigungssteuerung ganz effektiv unterstützt (Quelle: Uni Siegen).

M-Bus

Für die Anbindung von M-Bus wird Hardware benötigt. Die Hardware wird an den M-Bus Kreis angeschlossen und wandelt den Datenstrom auf TCP/IP, sodass die Daten über Ethernet abgegriffen werden können. Dafür kommt das M-Bus-Gateway (Software von iMes Solutions) zum Einsatz.

Modbus

Modbus ist ein Kommunikationsprotokoll, das auf der Master-Slave-Technik, ähnlich der Client-Server-Technik, basiert. Es wurde für die Kommunikation mit programmierbaren Logik-Controllern entwickelt. Modbus hat sich als Standard in der Industrie etabliert (Quelle: Siemens).

Modbus TCP

Modbus TCP bietet bereits eine Ethernet Schnittstelle, sodass die Daten direkt mit dem ModbusTCP-Gateway (Software von iMes Solutions) abgegriffen werden können.

Glossar: N

NAMUR NA 102

Die NAMUR - Interessengemeinschaft Automatisierungstechnik der Prozessindustrie - ist ein internationaler Verband der Anwender von Automatisierungstechnik der Prozessindustrie, der am 3. November 1949 gegründet wurde. Die NAMUR unterstützt den Erfahrungsaustausch der Mitglieder untereinander sowie mit anderen Vereinigungen und Verbänden. Die Arbeitsergebnisse werden in Form von NAMUR-Empfehlungen und -Arbeitsblättern publiziert sowie ggf. bei den nationalen und internationalen Normungsgremien als Normungsvorschlag eingebracht (Quelle: NAMUR)

Glossar: O

OEE – Gesamtanlageneffektivität

OEE, zu Deutsch die Gesamtanlageneffektivität (Englisch: Overall Equipment Effectiveness kurz: OEE) ist definiert als eine ganzheitliche Fertigungskennzahl, die die Verfügbarkeit, die Maschinenleistung und den Qualitätsgrad zur Bewertung einer Anlage verknüpft.

Die Erfassung und Auswertung der Gesamtanlageneffektivität bietet eine Methode zur Erzielung und Aufrechterhaltung höchster Effektivität der Produktionsanlagen. Die Kennzahl berücksichtigt sowohl die Verfügbarkeit und die Leistung der Anlage als auch die Qualität der produzierten Teile. Die verschiedenen Verluste werden aufgedeckt und in konkreten Zahlen dargestellt.

Siehe auch Plant Historian OEE - Gesamtanlageneffektivität

OPC

OPC ist eine standardbasierte Datenkonnektivitätsmethode und dient dazu die Kommunikation zwischen Geräten, Controllern und/oder Anwendungen herzustellen. Die geläufigsten Daten die OPC unterstützt sind Echzeitdaten, Prozessdaten und Alarme & Events.

OPC AE: Alarme und Events

Über OPC AE werden die Alarm- und Event-Daten des Leitsystems aufgezeichnet. Das Plant Historian OPC Gateway verbindet sich zum OPC Server und nimmt die Alarme und Events entgegen, puffert diese und stellt sie an einem Port für den iMes Collector (Dienst am Applikationsserver) bereit.

OPC DA: Prozessdaten – Ist-Werte

Über OPC DA werden die Prozess-Ist-Werte des Leitsystems aufgezeichnet.

Das Plant Historian OPC Gateway stellt die Prozessdaten an einem Port für den iMes Tracker (Dienst am Applikationsserver) bereit.

OPC DA hat prinzipiell zwei Betriebsmodi.

  • Polling: Anfrage von Daten über externe Systeme. („Gib mir den aktuellen Wert des Tags XY“)
  • Push: Abonnieren von Tags beim OPC Server. Daten werden nur nach Änderung in dem übergebenen maximalen Zeitintervall je OPC-Tag geliefert.

Glossar: P

Product Lifecycle Management (PLM)
Beim Product Lifecycle Management (PLM) handelt es sich um einen Ansatz zur ganzheitlichen, unternehmensweiten Verwaltung und Steuerung aller Produktdaten und Prozesse des gesamten Lebenszyklus – von der Entwicklung und Produktion über den Vertrieb bis hin zur Wartung. Ziel dabei ist es, den Produktentstehungsprozess durch Datenmanagement zu unterstützen und die Entwicklungsproduktivität zu erhöhen.
Prozessdaten

Prozessdaten sind analoge und digitale Werte, die in einem Prozess händisch oder automatisiert gewonnen werden. Die Prozessdaten stellen den aktuellen Zustand des Prozesses dar.

Prozessdatenanalyse

Prozessdatenanalyse spielt in der Produktions- und Fertigungstechnik eine gewichtige Rolle. Die Analyse der Prozessdaten ist eine wichtige Voraussetzung für den KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess). Anhand der Auswertung von Prozessdaten kann die Stabilität und Reproduzierbarkeit eines Prozesses oder eines Prozessschrittes ermittelt werden.

Prozessdatenarchivierung

Die Prozessdatenarchivierung beschreibt die systematische und zentrale Archivierung, Aufzeichnung und Analyse von Prozessdaten. Der Anlagenbetreiber profitiert von der Vollständigkeit und unternehmensweiten Verfügbarkeit der Prozessdaten.

Prozessfähigkeitsindex (Cp, CpK)

Die Prozessfähigkeitsindizes Cp und CpK sind Kennzahlen zur statistischen Bewertung eines Prozesses in der Produktionstechnik. Sie geben an, wie sicher die laut Spezifikation vorgegebenen Ziele erreicht werden 
(Quelle: Wikipedia).

Prozessleitsystem (PLS)
Ein Prozessleitsystem dient zum Führen eines Produktionssystems. Es besteht typischerweise aus:

1. prozessnahen Komponenten zur Steuerung und Regelung des technischen Prozesses, zur Ansteuerung von Aktoren und zur Aufnahme der Messwerte über Sensoren, aus
2. Bedien- und Beobachtungsstationen zur Anlagenvisualisierung, Alarmierung des Operators und Archivierung von Messwerten und aus
3. Engineering-Komponenten zur Konfiguration des gesamten Prozessleitsystems

Glossar: R

Referenzmodell

Ein idealtypisches, abstraktes Modell für den Aufbau eines Sachverhalts. Dabei liegt der Fokus nicht auf einem einzelnen Unternehmen, sondern auf einer Klasse von Unternehmen (z. B. einer Branche oder einem Konzern). Referenzmodelle entstehen häufig aus der Notwendigkeit, bestehende Modelle wiederzuverwenden (Kostenreduktion), zu modifizieren oder einen Standard durch eine generelle Beschreibung von Systemen zu schaffen. Referenzmodelle geben eine grobe Struktur vor, mit der ein neuer Sachverhalt effektiv eingeführt werden kann. Ein bekanntes und erfolgreiches Beispiel hierfür ist das OSI-Referenzmodell der ISO zur Rechnerkommunikation.

(Quelle: Uni Hannover)

RFC

Remote Function Call (RFC) ist ein Begriff aus dem SAP-Umfeld. Er bezeichnet Verfahren, mit denen Funktionen in einem entfernten System aufgerufen werden. RFC ist andererseits auch der Überbegriff für die SAP-eigenen Protokolle und Schnittstellen zur Abwicklung solcher Funktionsaufrufe bis hin zu deren Implementierung.

(Quelle: Wikipedia)

RFID

Abk. für Radio Frequency Identification; neben Magnetkarte und Barcode zählt RFID zu den weit verbreiteten Identifikationstechniken. Im Sprachgebrauch werden im Zusammenhang mit dieser Technologie auch Be­griffe wie Transponder, Electronic Tagging oder Smartlabel verwendet.

Das Gesamtsystem besteht aus Transponder, der drahtlosen Schnittstelle, einer Basisstation zur Identifikation und einer IT-Anbindung.

Ziel von RFID-Systemen ist die Identifikation beliebiger Objekte in logistischen Prozessketten sowie die Verknüpfung von Informationen mit diesen Objekten zur Beschleunigung und zur Verbesserung der Logistikprozesse. Die automatische Identifikation wird zukünftig ein "Internet of Things" (Internet der Dinge) ermöglichen.

(Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon)

Siehe auch Plant Historian PTT - Production TRacking & Tracing

Glossar: S

SCADA

Unter Supervisory Control and Data Acquisition (SCADA) versteht man das Überwachen und Steuern technischer Prozessemittels eines Computer-Systems.

Schrittkette (SFC)

Eine Schrittkette (SFC) oder auch Ablaufsteuerung ist eine Steuerung, die Schritt für Schritt abläuft. Der schrittweise Ablauf erfolgt zwangsläufig. Das Weiterschalten von Schritt A zu Schritt B erfolgt durch sog. Transitionen (Weiterschaltbedingungen).

Shopfloor Management

Shopfloor Management dient dazu, Führungskräfte und Wertschöpfung wieder enger zusammen zu bringen. Ziel ist die kontinuierliche Prozessverbesserung durch die effektive Zusammenarbeit zwischen Mitarbeiter und Führungskraft - über alle Hierarchien hinweg.

(Quelle: QZ-online.de)

Insbesondere geht es darum, vor Ort zu führen, Abweichungen zu erkennen, Probleme nachhaltig zu lösen sowie den Ressourceneinsatz zu optimieren.

Die Transparenz in Form von Kennzahlensystemen mit einer Visualisierung von IST- und SOLL-Zustand ist ein zentraler Bestandteil. Weiter sind die organisierte und strukturierte Zusammenarbeit zwischen den Führungskräften und eine zielorientierte Problemlösung als Element dieser Methode genannt. 
Suzaki vervollständigt die getroffenen Aussagen mit guter Kommunikation zwischen den Beteiligten (Führung und Mitarbeiter), einem betrieblichen Kundenverständnis, der Lernfähigkeit aller Mitarbeiter und das Streben nach höchster Qualität.

SIMATIC

SIMATIC ist ein Produktname der Firma Siemens. Er wird für Produkte in der Automatisierungstechnik, der Leittechnik und der Manufacturing-Execution-Ebene genutzt (Quelle: Siemens).

Smart Factory

Smart Factory - In der intelligenten Fabrik tauschen Menschen, Maschinen und Ressourcen miteinander Informationen aus.  Sie kommunizieren mittels Funksender, Datenwolken im Internet oder im Intranet der Fabrik. Die Produktionsanlagen haben Diagnose- und Reparaturfähigkeiten. Die intelligente Fabrik organisiert sich damit selbst. Ziel ist eine flexiblere Produktion, die ständige Auslastung der Maschinen und eine rasche Kompensation von Änderungen oder Ausfällen in der Wertschöpfungskette. Die Anlagen passen die Fertigung automatisch an veränderte Gegebenheiten an.

(Quelle: Wirtschaftswoche)

Smart Product

Ein Smart Product ist ein hergestelltes oder gefertigtes (Zwischen-)Produkt, das in einer Smart Factory die Kommunikationsfähigkeit (nach außen) zur Vernetzung und intelligente Interaktion mit anderen Produktionsteilnehmern mitbringt.

(Quelle: Industrie 4.0 – Technical Assets: Grundlegende Begriffe, Konzepte, Lebenszyklen und Verwaltung, VDI Statusreport Industrie 4.0 (November 2015))

Smart Production

Smart Production bezeichnet den Dialog zwischen Smart Factory und Smart Product.

(Quelle: Industrie 4.0 – Technical Assets: Grundlegende Begriffe, Konzepte, Lebenszyklen und Verwaltung, VDI Statusreport Industrie 4.0 (November 2015))

STEP 5

STEP 5 ist eine Software zur Programmierung von speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) der SIMATIC-S5 von Siemens(Quelle: inforapid.org).

STEP 7

STEP 7 ist eine Software zur Programmierung von speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) der SIMATIC-S7-Familie der Siemens AG und ist Nachfolger von STEP 5 für die SIMATIC S5 Controller. 
STEP 7
 ist aufgrund der weiten Verbreitung der SIMATIC-Controller (SPS- und PC-basierte Steuerungen) in Deutschland zu einem Quasi-Standard geworden (Quelle: inforapid.org).

Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS)

Eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS, englisch: Programmable Logic Controller, PLC) ist ein Gerät, das zur Steuerung oder Regelung einer Maschine oder Anlage eingesetzt und auf digitaler Basisi programmiert wird 
(Quelle: inforapid.org).

System Lifecycle Management (SysLM)

ein integriertes, informationsgetriebenes Konzept, das auf administrativer Ebene hilft, die Informationskomplexität eines Produktsystems über den gesamten Lebenszyklus besser zu beherschen.Es ist ein allgemeines Informationsmanagement, welches Product Lifecycle Management (PLM) um eine explizite Betrachtung der frühen Phasen der Produktentwicklung unter Beachtung aller Disziplinen, einschließlich Dienstleistungen, erweitert. Alle Entwicklungsphasen und alle während der Entwicklung entstandenen Modelle werden einbezogen, vernetzt und damit eine eindeutige Rückverfolgbarkeit realisiert.

(Quelle: Technische Universität Kaiserlautern)

Glossar: T

Traceability

Traceability ermöglicht die Rückverfolgung  eines Produktes von der Herkunft der Materialien über die Herstellung, die Verteilung bis hin zum Verbleib nach Auslieferung. Das Thema Rückverfolgbarkeit gehört zu gutem Qualitätsmanagement und findet sich in den Normen und Standards unterschiedlichster Institutionen und Verbände (z.B. DIN EN ISO 8402, DIN ISO 9001:2001)

Tracking & Tracing

Unter der Begrifflichkeit Tracking & Tracing versteht man die Identifizierung und Verfolgung von Produkten. Tracking & Tracing findet in den Bereichen der Produktion, der Qualitätssicherung und der Lager- und Versandlogistik Anwendung. Hierbei liegt der Hauptaugenmerk darauf, festzustellen in welchem Produktionsprozess oder -zustand sich ein Produkt befindet - inkl. örtliche Bestimmung. Im Bereich des Qualitätsmanagements steht die Einhaltung von Produktionsvorgaben an erster Stelle.

TRGS 402

Die TRGS 402 beschreibt, wie festgestellt werden kann, ob Luftgrenzwerte für Gefahrstoffe am Arbeitsplatz eingehalten sind. Die in der sogenannten Arbeitsbereichsanalyse erhobenen Befunde werden anschließend durch regelmäßige Kontrollmessungen fortgeschrieben (Quelle: Arbeitssschutz).

Glossar: V

Verbrauchsfolgeverfahren

Das Verbrauchsfolgeverfahren bezeichnet ein Verfahren zur einfachen Ermittlung von Anschaffungs- und Herstellungskosten gleichartiger Gegenstände des Umlaufvermögens oder wie Waren in einem Lager abgelegt werden - z.B. First In - First Out (Quelle: Wikipedia).

Glossar: W

Wertschöpfungskette

Wertschöpfungskette ist die Bezeichnung für die Abfolge von Aktivitäten, die ein Unternehmen durchführt, um seine Produkte oder Dienstleistungen zu entwerfen, herzustellen, zu verkaufen, auszuliefern und zu betreuen.

(Quelle: onpulson - Wissen für Unternehmer und Führungskräfte)

WinCC

WinCC (Windows Control Center) ist ein von Siemens entwickelte, modulare Software für die Visualisierung und Steuerung von Prozessen (Quelle: Siemens).

Glossar: X

XML

Extensible Markup Language (XML) dient der Beschreibung und dem Austausch von komplexen Datenstrukturen im Internet oder in Netzwerken. XML basiert auf der Trennung von Inhalten und deren Darstellung beziehungsweise Struktur. XML-Dokumente können sowohl von Menschen als auch vom Computer gelesen werden. Die Sprache erleichtert den Austausch von Daten zwischen verschiedenen Unternehmen bei E-Commerce, B2B- und B2C-Anwendungen.

(Quelle: IT Wissen)